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wie entstand das leben?

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  1. Ich hab nicht richtig verstanden, was nun Geist für dich ist, aber ich glaube, ich habe da noch eine etwas andere Meinung dazu.
    Geist ist für mich der Strom der uns Lebewesen am Leben erhält. Wie eine Maschine gehen wir ohne diesen Strom \"aus\". Dieses etwas in den Augen, was mit dem Tod erlischt.


    Das ist eine sehr gute Beschreibung für den Geist. Er ist wohl so elementar wie die Energie für die Maschine. Und das Beispiel „Strom“ gefällt mir sehr gut. Der ist ja auch unsichtbar und trotzdem spürbar. ;)
    Mit der Powerline-Technik kann man Daten über den Strom transportieren. Entsprechend sind wir wohl über den Geist miteinander verbunden. Unser „Strom“ (Geist) ist halt intelligent. Meine Beschreibung ist zugegeben hölzern, aber vielleicht versteht man so ungefähr, was ich meine (und woher z.B. die Vision der Ameise kommt).

    In der Literatur wird dieses \"Eins-Sein mit der Natur\" oft beschrieben und vielleicht meint es im Grunde nur das Spüren unseres Stroms.

    Was hat das Ganze nun mit der Entstehung des Lebens zu tun? Sehr viel, meine ich. Denn mit dem Ursprung, welcher bereits einen intelligenten Strom enthielt, kann man den Zufall wohl begraben und muss einen Schöpfer in Betracht ziehen, weil der Ursprung nicht „nichts“, sondern „intelligent“ ist.
    Es ist logisch, dass Religionen den Schöpfer mit Gott gleichsetzen. Für mich persönlich ist das durchaus akzeptabel. Aber für die Wissenschaft ist es vermutlich eher hinderlich und der Schöpfer sollte hier möglicherweise neutral gesehen werden, um die Diskussion Religion/Atheismus zu vermeiden.
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  3. Autor dieses Themas

    michelbach

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    michelbach hat kostenlosen Webspace.

    was halten ihr eigendlich von der Subatomaren Theorie? Das wiederspricht sich doch mehr, oder weniger
  4. An alle, die _immernoch_ am Kreationismus zweifeln:

    20 Fragen an Evolutionisten: http://www.wort-des-kreuzes.de/Evolution/20Fragen.htm
    Nochmal 20 Fragen an Evolutionisten: http://www.wort-des-kreuzes.de/Evolution/20Fragen2.htm

    Ist es seriöser Wissenschaft zu glauben, dass Wasserstoff sich in Menschen entwickelt hat?


    :D :D :D

    Einfach genial...

    Quelle: http://www.wort-des-kreuzes.de/#Die%20Religion%20der%20Evolution
  5. Autor dieses Themas

    michelbach

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    michelbach hat kostenlosen Webspace.

    also, ich beantworte mal die 1. Frage. Das hat man an der Entwicklung von den Schwalben gesehen


    Edit:

    Nurnoch auf den Galapagosinzeln gibts die Urschwalbe!

    Beitrag geändert: 3.6.2008 13:34:01 von michelbach
  6. l******1

    Ja, genau das ist es, was ich auch meine. Komplexe „Verwandlungen“ müssen logischerweise in Schritten verlaufen sein, aber dennoch zielgerichtet. Mit „Zufall“ kann man das nicht (mehr) erklären – aber mit „Intelligenz“. Es führt uns irgend etwas in eine ganz bestimmte Richtung. Und dieses „Etwas“ ist nicht die natürliche Selektion. Ich meine, es ist der „Geist“.
    Die ET nach Darwin erklärt die Entwicklung nicht allein durch Zufall, sondern durch Zufall und Notwendigkeit, Mutation und Selektion.

    Egal wie komplex z. B. das Auge sein mag, wir können uns prinzipiell vorstellen, dass es sich nach und nach durch Mutation und Selektion aus der ersten lichtempfindlichen Zelle entwickelt hat.

    Diese Theorie läßt sich also nur falsifizieren, indem man ein Organ o. ä. findet, das nicht durch eine schrittweise Entwicklung entstanden sein kann.
    Man kann es zumindest nach meiner Auffassung laut sagen: Das Evolutionsmodell nach Darwin ist einfach falsch. Das aller erste Leben war bereits intelligent und wollte leben und sich fortpflanzen. Ein Leben ist nicht mit einer Maschine vergleichbar. Ein Leben ist immer intelligent. Meines Erachtens der größte Irrtum der darwinschen Lehre, die Intelligenz und den Geist auszuklammern.
    In der Naturwissenschaft setzen wir den methodologischen Naturalismus voraus, d. h. auf gut deutsch, irgendwas \"Übernatürliches\" wird ausgeklammert, oder noch einfacher: \"Nur Aussagen, die wir überprüfen können, sind in der Wissenschaft sinnvoll\".

    Wenn du nun etwas wie den \"Geist\" reinbringst ist das keine wissenschaftliche Theorie mehr.
    Ich hab nicht richtig verstanden, was nun Geist für dich ist, aber ich glaube, ich habe da noch eine etwas andere Meinung dazu.
    Geist ist für mich der Strom der uns Lebewesen am Leben erhält. Wie eine Maschine gehen wir ohne diesen Strom \"aus\". Dieses etwas in den Augen, was mit dem Tod erlischt.
    mmmhh... das hört sich doch eher etwas naiv an. Es ist ja nicht das entscheidende, dass der Geist etwas immaterielles ist, sondern dass er einen Ich-Zustand erzeugt.
  7. Diese Theorie läßt sich also nur falsifizieren, indem man ...


    Ich reduziere die Evolutionstheorie auf gröbste Brocken, weil hier ja keine wissenschaftliche Abhandlung stattfinden soll (bei der ich eh nicht mehr mitreden könnte). Du hast Recht, Darwin hat nicht alles dem Zufall angerechnet, aber er ging davon aus, dass die Evolution nicht vorausdenkend ist, sondern nur der jeweils gegenwärtigen Situation gehorchen kann. In seinen Augen waren die Arten so etwas wie eine Feder im Wind: Ohne eigenen Willen werden sie durch die Gezeiten „geschubst“. Aus Sicht der Feder ist das dann zufällig.

    ... indem man ein Organ o. ä. findet, das nicht durch eine schrittweise Entwicklung entstanden sein kann.


    Da muss ich dir widersprechen. Es krankt bei der Evolutionstheorie an allen Ecken und Enden. Der Zufall wurde bereits des öfteren mathematisch widerlegt. Weil die Wahrscheinlichkeit gegen Null tendiert, dass derart komplexe Vorgänge ein Zufallstreffer sein können (man stelle sich vor, man spielt Lotto mit zig Trilliarden Zahlen – da kann man lange auf 6 Richtige warten). Aber auch die Notwendigkeit ist nicht haltbar, wenn man sie aus der Sicht Darwins betrachtet: Die willenlose, fremdgesteuerte Feder kann kein Bedürfnis haben, bestenfalls einer Notwendigkeit unterliegen (um zu überleben). Aber das widerspricht dem Planerischen (dem Vorausschauenden), das in der Entwicklung stets stattgefunden hat und stattfindet.

    In der Naturwissenschaft setzen wir den methodologischen Naturalismus voraus, d. h. auf gut deutsch, irgendwas \"Übernatürliches\" wird ausgeklammert, oder noch einfacher: \"Nur Aussagen, die wir überprüfen können, sind in der Wissenschaft sinnvoll\".


    Du hast aber vergessen zu erwähnen, dass in allen Wissenschaften Millionen von Jahre der Geist nicht ausgeklammert wurde und erst vor 400 Jahren (? = geschätzt) hat man angefangen, Bereiche auszuklammern. Wie sinnvoll das ist, wird sich noch zeigen. Jedenfalls hat man dadurch die ganzheitliche Betrachtung aus den Augen verloren.

    Wenn du nun etwas wie den \"Geist\" reinbringst ist das keine wissenschaftliche Theorie mehr.


    ... oder es ist die Rückkehr zu einer Wissenschaft, welche die „Lösung“ beinhaltet, die man derzeit sucht und nicht finden kann, weil man sie ja ausgeklammert hat.



    Beitrag geändert: 4.6.2008 1:08:03 von jacquesjanda
  8. b******r


    Es ist unmöglich, dass es nur 2 erste Menschen gegeben hat, weil denen ihre Kinder ja keine Kinder bekommen könnten.

    Sicher ist das möglich!
    Ist zwar nach heutiger Sicht nicht üblich und auch nicht gesund, aber möglich...

    ich bin der überzeugung, dass das leben auf der erde ursprünglich aus dem weltraum kam.

    ein meteor ladete auf der erde, brachte ein paar einzeller mit und diese verbreiteten sich und evolutionierten zum modernen menschen... aber am ende bleibt immer die frage, ob nicht gott das ganze drumherum geschaffen hat.

    Und wer hat den Meteor und die Einzeller erschaffen? und den Weltraum??

    Beitrag geändert: 4.6.2008 7:32:58 von bewahrer
  9. l******1

    Da muss ich dir widersprechen. Es krankt bei der Evolutionstheorie an allen Ecken und Enden. Der Zufall wurde bereits des öfteren mathematisch widerlegt. Weil die Wahrscheinlichkeit gegen Null tendiert, dass derart komplexe Vorgänge ein Zufallstreffer sein können (man stelle sich vor, man spielt Lotto mit zig Trilliarden Zahlen – da kann man lange auf 6 Richtige warten).
    Ich glaube, es ist sehr schwer, hier über die Wahrscheinlichkeit eine Aussage zu machen. Günstige Mutationen mögen selten sein, aber in vier Milliarden Jahren kann so einiges passieren :smile:

    Außerdem empfinden wir die Erklärung Zufall nur dann als unbefriedigend, wenn unsere \"Mustererkennung\" angeschlagen hat.

    Bei den Lottozahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6 sagen wir \"was für ein Zufall :eek:\"... aber ein Ergebnis wie 4, 9, 17, 23, 36, 42 finden wir nicht weiter bemerkenswert – dabei ist beides gleich wahrscheinlich.

    Was Prof. Behe über das Bakterien-Flagellum schreibt, überzeugt mich da schon mehr: er sagt, dass es nicht Schritt für Schritt durch natürliche Selektion entstanden sein kann, denn wenn ich nur ein Teil entferne, verliert es seine Funktion. Ein unvollständiges Auge (z. B. ohne Linse) funktioniert nur schlechter, aber ein unvollständiges Flagellum funktioniert gar nicht mehr. Er nennt das irreduzible Komplexität.

    Jetzt ist die Frage, was man mit der irreduziblen Komplexität (für die er noch weitere Beispiele gefunden hat) macht... wenn man aber sagt, dass hier eindeutig eine Intelligenz am Werk war (= Intelligent Design) ist das keine Wissenschaft mehr.

    Wer im 21. Jahrhundert mit mittelalterlichem Denken der Sorte \"Ich kann was nicht erklären => das Schloßgespenst wars\" ankommt, der braucht, nett formuliert, eine sehr gute Rechtfertigung.
    Aber auch die Notwendigkeit ist nicht haltbar, wenn man sie aus der Sicht Darwins betrachtet: Die willenlose, fremdgesteuerte Feder kann kein Bedürfnis haben, bestenfalls einer Notwendigkeit unterliegen (um zu überleben). Aber das widerspricht dem Planerischen (dem Vorausschauenden), das in der Entwicklung stets stattgefunden hat und stattfindet.
    Unbestritten, die Evolution wirkt so, als ob sie geplant und zielgerichtet ablaufen würde, aber woher weißt du, dass das keine Illusion ist?
    Das war doch das einzigartige an der Idee von Darwin: Er hat eine Erklärung für die Entwicklung des Lebens gefunden, ohne auf eine geheimnisvolle, planende Kraft zurückgreifen zu müssen.
    Du hast aber vergessen zu erwähnen, dass in allen Wissenschaften Millionen von Jahre der Geist nicht ausgeklammert wurde und erst vor 400 Jahren (? = geschätzt) hat man angefangen, Bereiche auszuklammern.
    Wissenschaft beginnt definitionsgemäß, wenn man sich auf empirisch überprüfbare Aussagen beschränkt. Man kann nur sagen, dass früher nicht so viel Wert auf den Unterschied zwischen Philosophie und Wissenschaft gelegt wurde.
    Wie sinnvoll das ist, wird sich noch zeigen. Jedenfalls hat man dadurch die ganzheitliche Betrachtung aus den Augen verloren.
    Das Ausklammern geschieht ja nicht aus Ignoranz, sondern damit man überhaupt anfangen kann, zu arbeiten. Wenn für jedes Phänomen auch der \"Geist\" verantwortlich sein könnte, wie kann man da Naturgesetze finden?
  10. Zufall und Mathematik:

    Ich glaube, es ist sehr schwer, hier über die Wahrscheinlichkeit eine Aussage zu machen.


    Es gibt diesbezüglich einige Rechenmodelle. Aus der Anzahl Möglichkeiten und der zur Verfügung stehenden Zeit wird dabei eine Wahrscheinlichkeit errechnet. Um das Resultat populär zu machen, werden dann meist einfache Beispiele verwendet, die zeigen, dass es praktisch unmöglich ist, dass die Natur per „Zufallsgenerator“ auf die richtige Lösung gekommen ist. Mich interessieren solche Rechenmodelle nur am Rande (weil sie z.B. rein analytische Theorien mit deren eigenen Mitteln widerlegen können) und ich möchte nicht darauf herumreiten.

    Außerdem empfinden wir die Erklärung Zufall nur dann als unbefriedigend, wenn unsere \"Mustererkennung\" angeschlagen hat.


    Ich finde „Zufall“ immer unbefriedigend. Nehmen wir an, ich schreibe ein Programm, welches innerhalb einer Sekunde tausend Worte anzeigt und ich kann das Programm mit einer Eingabe stoppen. Ist das gefundene Wort zufällig ausgewählt? Ich kann das Resultat nicht vorhersagen, aber kann ich es deshalb dem Zufall zuschreiben? Egal wie ich dies betrachte, irgendwie bleibt es stets unbefriedigend.

    Bei den Lottozahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6 sagen wir \"was für ein Zufall\"... aber ein Ergebnis wie 4, 9, 17, 23, 36, 42 finden wir nicht weiter bemerkenswert – dabei ist beides gleich wahrscheinlich.


    Du hast Recht, es ist so.
    (Wenn bereits 1, 2, 3, 4 und 5 gezogen wurden, kann genau so gut die 6 wie die 31 folgen. Das Resultat des Zufalls lässt sich nicht voraussagen oder vorausahnen. Beim Leben sieht das aber ein wenig anders aus.)

    Zum Bakterien-Flagellum (irreduzible Komplexität), kann ich leider nichts sagen, weil es mir nicht bekannt ist. Klingt aber sehr interessant. Vermutlich wird es nicht allzu viele weitere Beispiele geben, denn sonst wären die Neodarwinisten ausgestorben. ;)

    Jetzt ist die Frage, was man mit der irreduziblen Komplexität (für die er noch weitere Beispiele gefunden hat) macht... wenn man aber sagt, dass hier eindeutig eine Intelligenz am Werk war (= Intelligent Design) ist das keine Wissenschaft mehr.


    Doch weitere Beispiele? Warum leben dann die Neodarwinisten noch? ;)
    Vermutlich werden sie eine Erklärung finden, warum „irreduzible Komplexität“ ein Denkfehler ist.
    Dann findet ein jemand ein neues Phänomen, welches mit analytischem Verstand nicht erklärbar ist und wieder geht das Spielchen von vorne los.

    Warum nur erinnert mich das an die Religion, welche die Frage nach der Entstehung des Lebens ebenfalls bereits „beantwortet“ hatte und vermutlich damals gleich argumentierte: „Das ist dann aber keine Religion mehr, also kann es nicht richtig sein.“

    Wer im 21. Jahrhundert mit mittelalterlichem Denken der Sorte \"Ich kann was nicht erklären => das Schloßgespenst wars\" ankommt, der braucht, nett formuliert, eine sehr gute Rechtfertigung.


    Stell dir vor, morgen schneit es (entgegen allen Vorhersagen).

    Der Kreationist erklärt: „Gott hat es so gewollt.“
    Der Neodarwinist erklärt: „Der Zufall hat es so gewollt.“

    Äh, wo ist da der Unterschied, wenn beide Aussagen nicht beweisbar sind? Eine Wertung vorzunehmen auf Grund des Alters der Aussage (altmodisch/modern) ist doch mehr als nur spekulativ.

    Unbestritten, die Evolution wirkt so, als ob sie geplant und zielgerichtet ablaufen würde, aber woher weißt du, dass das keine Illusion ist?
    Das war doch das einzigartige an der Idee von Darwin: Er hat eine Erklärung für die Entwicklung des Lebens gefunden, ohne auf eine geheimnisvolle, planende Kraft zurückgreifen zu müssen.


    Darwin war sicher ein sehr intelligenter Mann. Nur ist seine Theorie lückenhaft, teilweise widerlegt und in sich nicht wirklich stimmig.
    Ich kann natürlich nicht wissen, ob meine Ansichten richtig oder falsch sind, weil mir jegliche Beweise fehlen. Ich bin auch nicht halb so intelligent wie Darwin. Aber ich gehe von einem Modell aus, das in sich stimmig ist, weil es funktioniert. Und das ist das Modell „Second Life“. Hier besteht die Möglichkeit, über den Horizont der Spielfigur (Avatar) hinauszublicken und das tatsächliche System zu erkennen. Ich sehe dabei eine Welt, die sich von Anfang an „intelligent“ entwickelt hat. Fatal wäre eine Theorie, die auf Grund der Evolution (durch Updates, aber auch bezüglich der Spielfiguren selbst) zum Schluss gelangt, am Anfang wäre alles geistlos gewesen (und aus Pixeln haben sich zufällig Avatare entwickelt).

    Wissenschaft beginnt definitionsgemäß, wenn man sich auf empirisch überprüfbare Aussagen beschränkt. Man kann nur sagen, dass früher nicht so viel Wert auf den Unterschied zwischen Philosophie und Wissenschaft gelegt wurde.


    Na ja. Das ist halt eine Definitionssache. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele wertvolle Ansätze pauschal gestrichen wurden, weil sie laut dieser Definition nicht wissenschaftlich sind. Mir persönlich ist es lieber, wenn die Wissenschaft alle Möglichkeiten einbezieht und ein möglichst realistisches Gesamtbild entwirft – ganz egal ob dieses „empirisch überprüfbar“ ist oder nicht. Aber das war nun vermutlich sehr unwissenschaftlich. ;)

    Das Ausklammern geschieht ja nicht aus Ignoranz, sondern damit man überhaupt anfangen kann, zu arbeiten. Wenn für jedes Phänomen auch der \"Geist\" verantwortlich sein könnte, wie kann man da Naturgesetze finden?


    Keine Ahnung. Andere Kulturen haben erstaunliche Ergebnissen hingekriegt. Warum sollten wir das nicht können? Naturgesetze wurden ja nicht erst in den letzten paar Jahrzehnten entdeckt.
    Im Übrigen würde ich „Geist“ und „Intelligenz“ nicht mit Gott oder Schlossgespenst gleichsetzen.

    Im Prinzip kann ich ja verstehen, dass man von Seiten der Wissenschaft Glaube und Aberglaube ausschließt: Quasi die Rache dafür, dass Glaube und Aberglaube die moderne Wissenschaft lange Zeit vereitelt oder zumindest erschwert haben. Aber meiner Meinung nach hat man das Kind mit dem Bad ausgeschüttet.
  11. Autor dieses Themas

    michelbach

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    Schaut doch mal, das Universum ist soooooo groß, und der Zufall ebenso. Wenn jetzt viele Millionen Planeten die Eigenschaften einigermasen zum Leben haben, wird es wol auf einem Planet die volle Gegebenheit zutreffen! Das mit den Lottozahlen ist echt gut!
  12. Ich weis ned aber ich glaube gott hat des alles gemacht...
    Das Problem ist nur, dass es keine Handfesten Beweise dafür gibt..


    Nein, das ist nicht das Problem. Wenn man sagt, man glaubt, dass Gott alles gemacht hat, dann sagt man gleichzeitig, dass man an Gott glaubt. Wer an Gott glaubt, braucht das nicht zu beweisen. Punkt.

    Wenn man ein wissenschaftliches Evolutionsmodell erstellt, in dem alles auf Logik beruht, dann muss dieses wissenschaftlich beweisbar sein. Das bedeutet, es darf nicht widerlegt werden, um glaubhaft zu sein.

    Ersteres führte schon immer zu Gott und Letzteres führt vielleicht irgendwann irgendwohin. Da Erstere bereits am Ziel sind, dürfte es ihnen eigentlich herzlich egal sein, ob Letztere auch irgendwann mal an ihr Ziel gelangen. Aber nein, Erstere behindern die Umherirrenden wo es nur geht und die Umherirrenden rächen sich, indem sie jedes Ziel, das auch nur entfernt etwas mit Gott zu tun hat, kategorisch ausschließen. Das Verhalten beider Seiten ist im Grunde vollkommen albern. Das ist das Problem.
  13. Autor dieses Themas

    michelbach

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    Ich hab jetzt nix direkt gegen Leute, die so stark daran glauben nur, wenn die einen vollschwafeln. ;) Ich denke, dass Glaube durch Unsicherheit über die Realität entsteht
  14. l******1

    Doch weitere Beispiele? Warum leben dann die Neodarwinisten noch? ;)
    Vermutlich werden sie eine Erklärung finden, warum „irreduzible Komplexität“ ein Denkfehler ist.
    Die Hauptkritik lautet (mal aufs Flagellum bezogen) ungefähr so: \"Ein unvollständiges Flagellum kann nicht mehr der Fortbewegung dienen, aber vielleicht war es für irgendetwas anderes nützlich und damit ein Selektionsvorteil.\"
    Klar gibt es das, dass etwas im Laufe der Evolution seine Funktion ändert, aus der Schwimmblase wurde z. B. die Lunge, aber trotzdem... wofür soll denn bitte ein unvollständiges Flagellum gut sein? Mich überzeugt das einfach nicht, und selbst wenn Behe ein religiös motivierter Crank ist, seine Kritiker sind auch nicht viel besser.
    Keine Ahnung. Andere Kulturen haben erstaunliche Ergebnissen hingekriegt. Warum sollten wir das nicht können? Naturgesetze wurden ja nicht erst in den letzten paar Jahrzehnten entdeckt.
    die Alchimisten hatten bei ihrer Suche nach dem Arkanum und dem Stein der Weisen auch ein paar erstaunliche Ergebnisse wie Schwarzpulver, Porzellan, die starken Säuren, usw., richtig los ging es aber erst, als sie sich dazu herabließen, es mal ohne ihren philosophischen bzw. spirituellen Unterbau zu probieren und eine Waage zu benutzen :smile:
    Im Übrigen würde ich „Geist“ und „Intelligenz“ nicht mit Gott oder Schlossgespenst gleichsetzen.
    es entzieht sich halt fast genauso jeder Überprüfung.
  15. wofür soll denn bitte ein unvollständiges Flagellum gut sein? Mich überzeugt das einfach nicht


    In diesem Punkt sind wir uns einig?
    Ich kann das nicht wirklich beurteilen, weil ich nach wie vor kein Wissen bezüglich des Flagellum habe (da hilft auch kein kurzes Nachschlagen im Internet).

    Nehmen wir an, die Gebrüder Wright wollten ein neues Fahrrad entwickeln und haben per Zufall bemerkt, dass dieser Doppeldecker-Gleitapparat nicht perfekt fahren, aber sehr gut fliegen kann. Aber das ist Quatsch. Wir wissen ja, wie systematisch die Gebrüder Wright vorgegangen sind und wie viel zu planen war. Fliegen ist zu komplex, als dass es sich zufällig aus dem Fahrradfahren hätte entwickeln können.

    Im Vergleich zu einem Dinosaurier, welcher sich zum Vogel entwickelt, ist die Leistung der Gebrüder Wright ein Kinderspiel. Dass die Wrights systematisch vorgegangen sind und die Dinosaurier planlos und zufällig zum Fliegen kamen, ist für mich unvorstellbar. Der Gipfel dieser These: Die Dinos sind nicht nur chaotisch vorgegangen, die Entwicklung hatte auch noch zu jedem Zeitpunkt Vorteile anderer Art und in diesem riesigen Vorteils-Zufalls-Durcheinander hoben die Dinosaurier eines Tages ab.

    Sehr gut kann ich mir hingegen vorstellen, dass unser Blickwinkel falsch ist: Wir betrachten unsere Welt als wären wir die „Krönung der Schöpfung“ und möchten deshalb nur uns selbst Intelligenz und Erfindergeist zuschreiben. Alle anderen Geschöpfe sind irgendwie minderwertig, dumm, bestenfalls als Nutzvieh oder für Versuche geeignet. Aus einer solchen Sichtweise, die prinzipbedingt falsch ist, kann kaum ein vernünftiger Rückschluss auf die Entwicklung der Arten entstehen.
    Das Leben zeichnet sich darin aus, das es lebt. Man könnte meinen, der Mensch sei das einzige Lebewesen, welches es bis ins Jahre 2008 geschafft hat. Aber wir sind, sachlich betrachtet, in der Minderzahl und kommen mit den aktuellen Umweltbedingungen nicht besser klar als einige unser Mitbewohner. Wer in hundert oder tausend Jahren leben wird, ist nicht vorhersagbar. Wir spielen also in der genau gleichen Liga haben uns noch nicht einmal eine Favoritenrolle geschaffen.
  16. m******s


    Urknall?!
    Wie den???
    Nimm zwei kleine mirmeln und eine meatallkiste.
    Erhitze es ganz doll.
    Kommt daraus eine größere kugel???


    mfg

    Sowas kann nur von jemanden kommen, der keine Ahnung hat, wie der Urknall funktioniert. In jedem modernen Beschleuniger wird der Urknall derzeit schon im Kleinen Nachvollzogen.
    Also informier dich ein bisschen, denn wer keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten :biggrin:
  17. Autor dieses Themas

    michelbach

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    Ich versteh nicht ganz, aber ich glaube er will damit sagen, dass es komisch ist, dass Planeten rund sind. Das liegt daran, dass die Stabwolke im Zentrum immer mehr Anziehungskraft entwickelt (das ist aber nur möglich, wenn wirklich viel Material vorhanden ist), dass sie mehr Stbteilchen und Steine, und so weiter anzieht. Irgendwann wird der Druck im inneren so groß, dass eine gigantische Hitze entsteht. Sogart Atome beginnen sich zu verbinden. Dadurch entstehen schwere Stoffe, wie zum Beispiel Metalle. Die entstandene Schwerkraft versucht es zu einer Kugel zu formen. Das kannst du hoffentlich auch nachvollziehen, warum das so ist. Durch Erschütterungen entstehen Unebenheiten, wie Berge und täler.
  18. m******s


    Wies aussieht glauben aber ziehmlich viele daran


    Auch wenn Millionen eine Dummheit glauben, so bleibt es trotzdem eine Dummheit.

    Übrigens hat der Urpsrung des Lebens noch SEHR wenig mit dem Urknall zu tun, die Urknallthese behandelt den Urpsrung des Universums. Auch wenn dieses natürlich das Leben bedingt, sind dad trotzdem zwei verschiedene paar Schuhe. Der wissenschaftliche Kanon, wie dieses entstanden ist, lässt sich auf 1000 Webpages nachlesen. Ob man nun an den wissenschaftliche Kanon, an pseudowissenschaftliche Thesen oder an Gott glaubt, bleibt Geschmackssache, denn klar ist: Wir KÖNNEN es nie mit Sicherheit wissen.
  19. Autor dieses Themas

    michelbach

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    Wenn die Wissenschaft sich so extrem stark weiterentwickelt, und das Leben nich völlig ausgelöscht wird schon. Das glaube schon
  20. Sowas kann nur von jemanden kommen, der keine Ahnung hat, wie der Urknall funktioniert.


    Genau! Gestern habe ich ein Uratom im Kühlschrank gefunden (hatte es da ganz vergessen). Ich habe es dann gleich knallen lassen. Erst ist nichts passiert und ich wollte schon weggehen. Aber dann ist kurzzeitig im Kühlschrank die Temperatur hochgestiegen. Resultat: Es hat sich eine neue Zeit und ein neuer Raum gebildet. Coole Sache, allerdings mache ich mir ein wenig Sorgen, weil sich der neue Raum immer weiter ausdehnt und mein Kühlschrank nicht der größte ist. Beispielsweise hat der neue Raum bereits die Colaflasche in ein Ei umgewandelt. Derzeit befindet er sich in der Quark-Ära. Ich berichte euch, sobald sich die ersten Mini-Giraffen gebildet haben.

    Was ich damit sagen will: Über den Urknall als solches wissen wir nun wirklich nichts. Es ist letztlich eine vage Theorie. Wenn man vom Urknall selbst kaum Wissen hat und ihn mit der etwas widersprüchlichen Evolutionstheorie vermengt, kommt vermutlich so etwas heraus, wie ich es oben beschrieben habe: Jede Menge Unsinn.

    Zitat von Dr. Hermann Nicolai (deutscher theoretischer Physiker und Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam-Golm) zu all den tollen Ideen: »Wenn man in die Welt schaut, dann sieht man: Es passt einfach nicht.«

    ich hasse philosophie!
    warum posten gerade in solchen threads so viele?


    Vielleicht, weil man in solchen Threads denken muss, wenn man nicht einfach nur rumspammen will, so wie du?
  21. m******s

    Wenn man vom Urknall selbst kaum Wissen hat und ihn mit der etwas widersprüchlichen Evolutionstheorie vermengt, kommt vermutlich so etwas heraus, wie ich es oben beschrieben habe: Jede Menge Unsinn.


    Wieso ist die Evolutionstheorie widersprüchlich?
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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